Corona-Informationen

Aufgrund der weiterhin bestehenden Corona-Virus-Pandemie bitten wir alle Patientinnen und Patienten folgende Hinweise zu beachten:

Das Zentrum ist regulär geöffnet. Wir beraten und behandeln jedoch nur Patientinnen und Patienten mit vorher telefonisch vereinbartem bzw. bestätigtem Termin und unter Beachtung der 3-G-Regeln.

Ziel ist es, andere Patienten (v.a. wenn eine Schwangerschaft besteht) und unser Personal vor einer Infektion mit COVID-19 so effektiv wie möglich zu schützen.

Unsere Mitarbeiter/-innen haben allesamt einen kompletten Impfschutz.

Nach einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (5/2021) gelten folgende Fakten:

Im Vergleich zu Nicht-Schwangeren ist bei Schwangeren mit COVID-19 Infektion...

  • eine intensivmedizinische Betreuung 6-fach häufiger. Dabei muss mehr als 23-mal häufiger eine künstliche Beatmung erfolgen. Vorerkrankungen (z.B. Hypertonus, Diabetes mellitus), mütterliches Alter über 35 Jahren und Adipositas stellen dabei Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf bei Schwangeren dar.

  • Risikoschwangerschaften weisen im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion ein höheres Risiko komplikativer maternaler Verläufe auf und führt bei altersentsprechend niedriger Gesamtmortalität bis zu einer 26-fach erhöhten Sterblichkeit von Schwangeren mit COVID-19. Sie führt gehäuft zu schwangerschaftsspezifischen und peripartalen Komplikationen.

  • Es besteht nach SARS-CoV-2-Infektion ein bis zu 80% höheres Risiko einer Frühgeburt. Bei schweren
    COVID-19-Verläufen ist die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt mehr als 4-mal so hoch.

  • Die Rate an Totgeburten ist ebenfalls erhöht.

  • Bereits bei asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion haben Schwangere ein über 80% erhöhtes
    Risiko für eine Präeklampsie (sog. Schwangerschaftsvergiftung). Bei schweren Verläufen steigt auch hier die Erkrankungswahrscheinlichkeit auf über das 4-fache an.

  • Ein um das 4,5-fach erhöhtes Risiko besteht für thromboembolische Ereignisse bei SARS-CoV-2-
    Infektion während einer Gravidität.

  • Neugeborene wurden 3-mal häufiger auf eine neonatologische Intensivstation verlegt.

Diese objektiven Daten sollten einen Aufschub einer Kinderwunschbehandlung bei nicht geimpften Patienten mit sich bringen, da ansonsten ein erhebliches Risiko für Mutter und Kind billigend in Kauf genommen wird.

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten sich daher dringend impfen lassen und eine Maßnahme der assistierten Reproduktion erst nach vollständiger Impfung in Anspruch nehmen. Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.

 

Darüber hinaus gelten natürlich weiterhin folgende Maßnahmen:

Haben Sie Anzeichen einer Erkältung?

  • Husten
  • Fieber
  • Halsschmerzen
  • Atemprobleme 
  • Gliederschmerzen
    Geschmacks- oder Geruchsstörungen


Wenn ja, dann kommen Sie bitte nicht zu uns in die Praxis!

Sie sind in diesem Fall verpflichtet, sich bei Ihrem Hausarzt zu melden, sich testen zu lassen und sich ggf. in häusliche Quarantäne zu begeben. Melden Sie sich telefonisch bei uns. Wir besprechen dann mit Ihnen das weitere Vorgehen!

Da wir die Anzahl der Personen in der Praxis begrenzen müssen um die notwendigen Abstände und damit die gebotene Behandlungssicherheit jederzeit gewährleisten zu können, haben wir die Behandlungsabläufe vorübergehend etwas angepasst:  

  • Patientinnen, die nur zum Ultraschall, Ferticheck oder zur Blutabnahme kommen, betreten die Praxis bitte alleine. Ungeimpfte Begleitpersonen (auch Ehe-/Partner/Partnerin) warten außerhalb der Praxis!

  • ungeimpfte Kinder sollen möglichst nicht mitgebracht werden!

  • Männer, die einen Termin zur Abgabe einer Samenprobe haben, kommen ebenfalls ohne Begleitung.

  • Personen, die ihre Frau/Partnerin zur Punktion/OP begleiten, hinterlassen bitte ihre Handynummer und warten dann außerhalb der Praxis, bis sie von uns angerufen werden. Bitte die Wartezeit nicht in der Praxis verbringen. Das Informationsgespräch nach der Punktion können Sie auf Wunsch gemeinsam wahrnehmen.

  • Zum Embryotransfer kann eine Begleitperson mitgebracht werden.

  • Beratungsgespräche für Paare finden statt. Wir beachten dabei strenge Hygiene- und Abstandsregelungen. Bitte kommen sie maximal zu zweit. Keine Kinder oder weitere Begleitpersonen mitbringen!

  • Bitte bringen Sie einen eigenen Mund-Nasenschutz mit und tragen Sie diesen in den Praxisräumen, außer Sie sind geimpft/genesen und es kann ein Mindestabstand von 1,5m jederzeit zuverlässig eingehalten werden. Bitte halten Sie entsprechende Nachweise (z.B. Impfpass) bereit.  

  • Bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail, wenn Sie einen Behandlungszyklus starten möchten. Bitte geben Sie Ihren Zyklusbeginn (=1. Tage der Periode) an.

  • Wir empfehlen allen Patientinnen, die in nächster Zeit eine Kinderwunschbehandlung planen, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Impfung ist sicher und schützt vor potentiell schweren Komplikationen einer Corona-Infektion während einer Schwangerschaft!

Bei Unklarheiten rufen Sie uns bitte an: 07141-68876-0 oder Mail: info@kiwu-lb.de

Wir bitten Sie für all diese Maßnahmen herzlich um Verständnis. Eine Kinderwunschbehandlung soll erfolgreich und sicher ablaufen, daher sind diese Maßnahmen derzeit leider unumgänglich.